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Erlebnisberichte über Russland

01.06.2018, Die Stadtführung in Moskau war Super top und nur zum Empfehlen

Wir waren 4 Personen und wollten Moskau sehen und dabei nicht viel Geld ausgeben.
Bayern-Osteuropa hat für uns Visa nach Russland beantragt. Wir waren sehr gut beraten. Da wir zum ersten Mal nach Moskau reisten, fragten wir nach einer Stadtführung und das Reisebüro buchte für uns eine Stadtführung für einen Tag.
Die Stadtführung war super top und nur zum Empfehlen sehr sehr gut. Die Dame bei der Führung konnte super Deutsch.
Alles verlief gut.
Das Hostel war auch in Ordnung und nur zum Empfehlen für junge Leute, da für kleines Geld so zentral ist.
Alles klar, Beste grüße aus Moskau

Philipp

15.02.2018, Das Stadtzentrum von Moskau hat mich sehr beeindruckt

Die ersten Sehenswürdigkeiten, die wir besichtigt haben, waren bereits die U-Bahnhaltestellen. Sich in dem U-Bahnnetz zurecht zu finden und auf Anhieb die gewünschte Haltestelle zu erreichen hat sich zwar als kleines Abenteuer herausgestellt. Wenn es jedoch passiert, dass man aufgrund von Verwirrung ein paar Haltestellen zu viel zu sehen bekommt, so kann man sich wenigstens an deren Anblick erfreuen, denn jede von ihnen ist ein Kunstwerk für sich. Am Platz der Revolution angekommen ging es dann in großem Bogen vom Kreml bis zur Christ-Erlöserkathedrale und wieder zurück zur Basilius-Kathedrale. Die unfassbare Größe und Pracht dieser und anderer Bauten, denen wir auf dem Weg begegnet sind, mit eigenen Augen zu sehen war wirklich ein besonderes Erlebnis für mich. Für die Besichtigung dieser Sehenswürdigkeiten sollte man sich allerdings mehrere Tage einplanen, wenn man die Bauten auch von innen sehen möchte, denn die Wege dazwischen sind weit und es gibt sehr viel zu sehen. Wenn man sich auf seinem Spaziergang ein wenig ausruhen möchte, empfehle ich sehr, sich in einem traditionellen russischen Restaurant niederzulassen und das Land auch von der kulinarischen Seite kennenzulernen.

Ilja Rotar

14.02.2018, Den größten Teil unseres Aufenthalts in Russland haben wir in einem Ferienlager für Jugendliche in der Nähe von Krasnodar verbracht

Das Augustwetter war super: wir waren fast jeden Tag am Meer oder haben Ausflüge in die Natur oder nahe gelegene Städte gemacht. Die letzten Tage der Reise haben wir in Moskau verbracht. Natur und Städte waren sehr schön. Besonders gut hat mir Moskau gefallen. Die Architektur ist sehr beeindruckend --- sogar in den U-Bahnstationen.

Neben Landschaften und Städten haben mich auch die kulturellen Unterschiede fasziniert. Nicht nur Sprache, Essen, Sitten unterscheiden sich. Selbst die Jugendarbeit und Gestaltung des Ferienlagers sind kaum mit deutschen Maßstäben zu vergleichen. Alles in allem war es eine sehr bereichernde Erfahrung, die hoffentlich nicht meine letzte mit Russland war.

Alexej Rotar

13.02.2018, Meine zweite Russlandreise habe ich in Schatura verbracht

Hier konnte ich feststellen, dass das Land nicht nur schön und abwechslungsreich, sondern in vielen Regionen sehr arm ist, sobald man von touristischen Routen abweicht. Trotzdem würde ich genau das jedem empfehlen, der auch ein bisschen „das echte“ Russland kennen lernen möchte. Straßenverhältnisse, Entfernungen bis zu den nächsten Orten und die verstreuten Häuser am Straßenrand lernt man auch nur kennen, wenn man nicht nur Sehenswürdigkeiten besucht. Wir waren in einer orthodoxen Kirche, in einer Kunstschule und in einem Jugendzentrum und durften ein bisschen etwas von dem kennen lernen, was man in Russland unter Jugendarbeit versteht. Gerade in einer Stadt, die touristisch nicht viel zu bieten hat, habe ich die Freundlichkeit der Menschen und ihre Gastfreundschaft sehr geschätzt. Auch von dem Besuch in einer Banja (russische Sauna) war ich schwer beeindruckt. Ich freue mich sehr auf die nächste Reise!

Mira Struckmeier

08.02.2018, Unsere Russlandreise bestand zu einem Großteil aus einem Jugendaustausch in Krasnodar, an dem auch Gruppen aus Österreich und Portugal teilgenommen haben

Zusätzlich haben wir einige Tage in Moskau verbracht. Im Gegensatz zu Moskau war die Region um Tuapse, in der wir uns aufgehalten haben, weniger touristisch geprägt. Die Landschaften und Städte haben wir als sehr schön erlebt, die Menschen als freundlich und zuvorkommend. Von Moskau selbst und seiner Architektur, inklusive der U-Bahn, waren wir alle sehr beeindruckt. Das Vorurteil, dass Moskau teuer sei, können wir nicht bestätigen. Selbst Restaurants am Roten Platz waren für uns bezahlbar. Interessant waren die kulturellen Unterschiede, die im Rahmen der Jugendarbeit, bzw der Kinderbetreuung in dem Feriencamp in Krasnodar sehr deutlich wurden. Zusammenfassend haben wir alle Russland als wunderschön und sehr vielseitig erlebt, sodass wir in diesem Jahr einen zweiten Jugendaustausch – dieses Mal in Kostroma – planen.

Mira Struckmeier, Shalin Struckmeier, Dorothea Frimmer

19.12.2017, Im August starteten wir unsere dreiwöchige Urlaubsreise über Moskau auf die Krim

Wir wollten uns einfach ein eigenes Bild machen über Land und Leute.

Erlebt haben wir fast durchgängig sehr hilfsbereite, nette und aufgeschlossene Menschen. Trotz der Sprachbarriere konnten wir uns jederzeit verständlich machen und stießen auf jede Menge Herzlichkeit.

Ein besonderes Erlebnis war, als ich mich an einem Kletterfelsen hinsetzte und mein Skizzenbuch aufschlug, um die atemberaubende Landschaft mit dem Stift einzufangen, Kaum saß ich da zwei Minuten, kam ein kleiner Junge, setzte sich ganz dicht hinter mich ins Gras und beobachtete jeden einzelnen Strich meines Tuns. Eh ich mich versah, waren eine Schar von Kindern um mich herum und wir unterhielten uns auf Englisch. Genauso schnell wie sie gekommen waren, verabschiedeten sich die Kinder auch wieder. Jedoch tauchten Sie sogleich mit freudig aufgeregt glitzernden Augen wieder auf und jeder einzelne von Ihnen trug in der einen Hand ein Eis und in der anderen Hand hatten sie von ihrem Taschengeld jeweils kleine Kühlschrankmagnete gekauft, auf denen all die Sehenswürdigkeiten der Krim abgebildet waren: Ein Geschenk für mich! Was für ein berührender Moment. Toll!

Irene Busch

14.12.2017. Wir haben in St. Petersburg 3 wundervolle Tage verbracht.

Das Hotel war für uns ideal gelegen und auch entsprach unserer Vorstellung. Was Service betrifft, besonders Taxi und Shutle vom Mariinsky, das war unübertroffen - sie waren immer 2 Min. vor der vereinbarten Zeit vor Ort. Die Oper war musikalisch selbstverständlich auf dem absoluten niveau und so auch die Regie.

Das Haus ist einmalig, könnte wohl das teuerste Theater der Welt sein. In Rekordzeit gebaut, perfekt bearbeitet und macht einen eleganten Kontrast zu dem alten Theater, mit dem es durch eine verglaste Brücke über den Kanal verbunden ist. Ein ästhetischer Genuß (für uns!)

Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie und Kollegen ein frohes Fest und alles Gute für das 2018

Ihre Vera und Johann Holna

30.10. 2017, Mit eigenem Auto vom Chiemsee bis zum Pazifik

„Das Land und die Leute muss man selbst erleben, um sich eine Meinung über Russland als solches zu machen. Wenn man auf die Straße geht und mit den Leuten spricht, stellt man fest, dass ES doch anders ist, als uns von unseren medialen Experten in Wort aber auch in Bild zum Glauben aufgetischt wird.

Ein Kulturerlebnis im Mariinsky Theatre – „Primorsky stage of Mariinsky Theatre“- in Vladivostok kann man mit einem unvergleichbaren Naturerlebnis in Sibirien gut verbinden. Und das mit dem eigenen Auto und dem Hund an Bord.

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Die Autofahrt von ca. 13000km nach Vladivostok führt durch Russland auf einer „Trassa“, einer sehr gut ausgebauten 2-3 spurigen Straße, die von der lettischen Grenze bis nach Moskau und vom Ural bis zum Pazifik angenehm zu befahren ist, da der Verkehr gering ist und die wenigen LKWs grundsätzlich mit einem Abstand von mindestens 150m fahren. Östlich vom Baikalsee fährt man manchmal stundenlang durch die einzigartige mongolische Landschaft, ohne einem Auto zu begegnen.

Unter solchen, für Europäer ungewohnten Reisebedingungen, kann man tatsächlich den ganzen Tag hinter dem Steuer sitzen (freilich im Wechsel) und die unvorstellbaren, überwältigenden Dimensionen Sibiriens, der Flüsse und des Altai Gebirges verinnerlichen und mit Respekt bewundern, ohne nach täglichen 1000km müde zu werden. Vladivostok erreicht man stressfrei nach 13 Tagen, dabei wartet man bis zum „Ziel“, wann die befürchteten „sibirischen Straßenverhältnisse“ kommen. In der Dunkelheit wird nicht gefahren. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, das auch von Fernfahrern respektiert wird. Nachts könnte man bei einer Panne wahrscheinlich vergeblich auf Hilfe hoffen. Übernachtungsmöglichkeiten bietet ein Netz von modernen Motels direkt an der „Trassa“ oder in der Nähe an, die meistens mit einer Tankstelle, einem Restaurant, Reifendienst oder einer Werkstatt einen Komplex bilden. Die längste Distanz zwischen den Unterkünften war 400 km. Mit Touristen wird offensichtlich nicht gerechnet, man soll sich sprachlich arrangieren. Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist allgegenwärtig und verlangt nicht nach Dank.

Unsere Reise war voll von Superlativen, das optisch zierliche, jedoch robuste Fahrzeug (Lada Kalina), was wir uns zwecks dieser Reise angeschafft haben, hat uns sicher nach Vladivostok und bei der Rückfahrt noch in den Hochaltaj, nach Südrußland und Königsberg gebracht – insgesamt über 30000km. Der Lada hat sich bewährt, obwohl dieser von den Russen allgemein als etwas unbekanntes und exotisches wahrgenommen und sehr oft fotografiert wurde. Dort fährt man ganz andere Kaliber: standartmäßig SUV Toyota, Land Cruiser, Lexus, Audi, BMW… Man muss es wissen.

Leider haben wir eine negative Erfahrung mit der menschenunfreundlichen Taiga gemacht. Im Schnee, bei Minustemperaturen, hat sich eine infizierte Auwaldzecke an unseren Hund angeheftet. Vier Tage später erkrankte das Tier schwer an Piroplasmose (Hundemalaria), die ohne Therapie innerhalb eine Woche tötet. Verzweifelt haben wir eine veterinäre Praxis aufgesucht. Die Diagnose wurde prompt gestellt und die Therapie eingeleitet. Da der Zustand hat sich aber weiter verschlechtert hat, haben wir unterwegs mehrere Praxen und Kliniken besucht. Mit stiller Anerkennung konnten wir die Kollegialität und perfekt funktionierende elektronische Vernetzung zwischen den privaten (!) Einrichtungen auf eine Distanz über 3000km (evtl. noch weiter, aber dann war unsere liebe Kreatur wieder frisch und munter) beobachten. Das waren die einzigen Angst- und Stressmomente während der 5-wöchigen Reise.

Das Land und die Leute muss man selbst erleben, um sich eine Meinung über Russland als solches zu machen. Wenn man auf die Straße geht und mit den Leuten spricht, stellt man fest, dass ES doch anders ist, als uns von unseren medialen Experten in Wort aber auch in Bild zum Glauben aufgetischt wird.

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27.10.2017, Sprachreise in St. Petersburg

„Die Reise war sehr interessant und die Sprachenschule war sehr gut. Der Unterricht hat in Englisch stattgefunden und ich durfte einiges dazulernen. Alles war super organisiert. Ich wurde vom Flughafen abgeholt und zur Unterkunft gebracht.

Das U-Bahn-System in St. Petersburg ist sehr überschaubar und auch für Ausländer leicht zu verstehen, aber ohne die kyrillische Schrift lesen zu können tut man sich als Ausländer dort dann ohne Reiseführer sehr schwer. Wobei man mit „nur“ Englisch, glaube ich auch gut durchkommen kann.

Viele Russen sprechen dort ja auch Englisch und das war dann immer so lustig, weil ich ja mein Russisch üben wollte und deshalb immer auf Russisch bestellt und gefragt habe und die jeweiligen Personen mir dann auf Englisch geantwortet haben. Ich wollte Russisch üben und meine Gesprächspartner wollten ihr Englisch üben. Das war manchmal echt lustig. ;-)

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Ich habe dort bei einer Gastfamilie gewohnt, die allerdings nur aus der Mutter bestand, da die Tochter in Frankreich studiert. Die Dame hat super Englisch gesprochen, war jedoch beruflich sehr stark eingespannt, so dass ich ihre Wohnung fast für mich alleine hatte. Es war zwar nicht so ganz sauber bei ihr, aber wenn ich beruflich viel Stress habe, habe ich auch keine Zeit meine Wohnung so sauber zu halten wie ich es gerne möchte.

Dann traf ich mich an einem Tag, bei super sonnigem Wetter, mit einer Russin mit deutscher Abstammung, die am Baikalsee aufgewachsen ist und nun in St. Petersburg wohnt und arbeitet. Sie ist Mikrobiologin und spricht fast akzentfrei Deutsch. Ihre Deutschkenntnisse hat sie sich in Frankfurt an einer Sprachenschule angeeignet.

Besonders schön, fand ich am Abend die Straßenmusikanten, die ja fast an jeder Ecke gespielt haben. Ich verstand zwar leider nicht viel von den Texten, aber dennoch habe ich mich bei der Melodie sehr verbunden mit den übrigen Zuhörern gefühlt. Wenn man ein Land und eine Stadt wirklich erleben und spüren will sollte man alleine reisen denn nur dann fühlt man wie man durch die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Menschen am Reiseziel aufgefangen wird. In der Gruppe kann man dies nicht erleben.

St. Petersburg ist eine sehr schöne Stadt und hat künstlerisch und historisch viiiieeeel zu bieten, aber ich bevorzuge mehr die Natur. Da zieht es mich eben mehr ins Altai.

Ich habe in St. Petersburg eine Flussfahrt auf der Нева unternommen, war in der Эремитажe, im Дом Книге и в Екатерининскей Паркове (ob ich das jetzt grammatikalisch richtig geschrieben habe? ;-))

Das Wetter war in St. Petersburg während meines Aufenthalts überwiegen freundlich und ich durfte dort, (für St. Petersburg ja eher selten ;-)) richtig sonnige und warme Tage erleben.

Für den, der Städtereisen liebt ist St. Petersburg ein absolutes Muss. Ich selber werde wohl nicht mehr nach St. Peterburg reisen, da die künstliche von Menschenhand erschaffene Großstadtwelt mit der wunderschönen Natur in Sibirien nicht konkurrieren kann, aber dies empfindet ja jeder anders. In der heutigen Zeit empfinden ja viele Menschen die Natur bereits als bedrohlich, weil sie sich aufgrund des Stadtlebens viel zu weit von der Natur entfernt haben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen kleinen Einblick in meine Reiseerlebnisse bieten.

Herzliche Grüße sendet Ihnen

Burgi Eichhammer“ Weniger lesen...

13.11.2017, „Frei von Erwartungen bin ich meine Russlandreise angetreten und positiv überrascht worden

Die gesamte Organisation hat wunderbar geklappt, ich habe ein sehr sauberes, vor allem ein sehr natürliches im Wachstum befindliches Land kennenlernen dürfen. Am meiste haben mich die Hilfsbereitschaft der Menschen und der Blick, in ihre mit Zufriedenheit geprägte Gesichter beeindruckt. Russland hat mein Leben bereichert und ich werde es noch oft besuchen.

Vielen Dank für die reibungslose Organisation der Reise.

Beste Grüße Johann Franz Veit“

14.11.2017, „Es könnten viel mehr Leute nach Russland hinfahren oder fliegen

Das Land hat seine eigene Mentalität, diese sollte auch jedes Land haben. Mein bemerkenswertestes Erlebnis hatte ich in Moskau, auf einer drei Spurigen Stadtautobahn ist mein Auto ausgegangen und nicht wieder angesprungen. Keiner hat gehupt, mir wurde sogar ein Abschleppseil angeboten. Das wäre in Deutschland 100% nicht so abgelaufen.

MfG Uwe aus der Altmark“

19.11.2017, Rußland Reise Juli 2017, „Ich fühlte mich dann Zuhause und wohl. Ich liebe Rußland eben!

Am 02.07.17 fuhren wir von Berlin (19. Internationales Lada Niva Treffen) im Konvoi nach Rußland. Der Konvoi wurde von den Gästen und Veranstaltern feierlich verabschiedet. Unser nächstes Tagesziel war Warschau. Ein Campingplatz mitten in Warschau war unser Ziel. In Polen spürt man die Abneigung gegen alles Russische sehr, und wir waren alle froh, als wir Polen wieder verlassen haben! Nachdem wir durch Litauen komplett durchgefahren sind, erreichten wir unser Ziel, den Campingplatz Daugavpils in Lettland. Am nächsten Tag ging es nach kurzen Frühstück und Zelte abbauen wieder weiter. Nur noch durch Lettland und wir sind in Rußland.

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Und dann die Grenze. Ein kleiner Grenzübergang und das Wetter war schön. Wir alle waren zuversichtlich. Trotzdem, hier mußte jeder seine Papiere beisammen haben! Aber alles verlief nach einer gewissen Wartezeit einwandfrei. Mit Dimitri, unser Guide, und Alexander hatten wir auch keine Probleme, wenn es um die Russische Sprache ging. Nach einer gewissen Zeit waren alle Niva’s durch. Ich fühlte mich dann Zuhause und wohl. Ich liebe Rußland eben! An der ersten Tankstelle haben wir uns alle getroffen und dort wurde, für einige zum ersten Mal, Russische Küche genossen. Alles frisch und gut. Soljanka, Pelmini, Blinis, Pirogi usw. Jedem hat es geschmeckt!

Draußen wurden unsere Niva’s bewundert. Auch die Polizei drehte bewundernd eine Runde um unsere Niva’s Unser Ziel am 4. Juli ist Welikije Luki. Liebevoll wurde unser Konvoi von den Bewohnern begrüßt, spielende Kinder liefen unseren Lada’s hinterher. Wir fuhren in Schrittgeschwindigkeit natürlich in eine Wohngegend, wo sich unser Hotel befand. Jeder von uns freute sich über eine richtige Dusche! Als wir die Zimmer sahen, sind wir aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen! Ein wunderschönes Hotel mit Irischen Bistro und super gutem Essen! Zwei russische Gäste im Pub sind über unsere Reise absolut begeistert gewesen. Wir waren alle gute Freunde und haben mehrmals herzhaft mit dem Glas Bier angestoßen. Übrigens, das russische Bier ist wunderbar! (Sagt eingebürtiger Münchner!)

Auf dem Weg nach Moskau fragte uns Dimitri über Funk, ob wir nach Moskau hindurchfahren wollen. Ein ziemlich eindeutiges JA kam als Antwort. Wir haben an der Universität an einem schönen Park angehalten. Moskau ist wunderschön! Hier auch wieder staunende und freundliche Menschen, die unsere Reise bewunderten. Nach dem Fotografieren ging es weiter durch Moskau. Dann haben wir uns so ziemlich alle verloren. Es blieben nur noch kleine Gruppen übrig. Aber auch dies war kein Problem, denn wir haben uns alle an der ersten Tankstelle nach Moskau wieder getroffen und der Rest war an unserem nächsten Ziel, Kolomna, schon da. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass wir im Stau und auch sonst immer wieder „Daumen hoch“ Zeichen und freundliche Gesten bekamen. Sei es auf der Autobahn oder in der Stadt, die Menschen haben uns überall freundlich begrüßt. Wir alle fühlten uns unter Freunden!

Am 6. Juli stand das Tagesziel Penza am Fluß Sura auf dem Programm. Als wir dort angekommen sind, hat sich eine kleine Gruppe von Verrückten dazu entschlossen weiter bis nach Togliatti zu fahren. Ich war auch unter den Дикари! (Wilde)

Unterwegs am Straßenrand, wo man hinsieht freundliche Menschen die uns zuwinkten. Essen unterwegs an der Strasse ist wundervoll, denn überall gibt es frisch zubereitet vom Grill, Soljanka, Blinis usw.

Als wir dann mitten in der Nacht nach 972 Kilometer Tagesfahrt Togliatti erreicht haben, fielen Дикари ins Bett! Erst am nächsten Morgen konnten wir die schöne Stadt Togliatti richtig bewundern. Gastfreundschaft und Freundlichkeit waren überall zu spüren. Die Tage in Togliatti waren wunderschön.

Am 7. Juli fuhren wir voller stolz zum Empfang ins Lada Werk. Dort sind wir fürstlich begrüßt und versorgt worden! Später durften wir an einer Führung durchs Werk teilnehmen.

Der Fernsehsender von AVTOVAZ war auch zugegen. Ja, wir sind im russischen Fernsehen!

Am 8. Juli sind wir dann zum NIVAFEST durch unwegsames (NIVA ONLY!) Gelände nach Samara an der Wolga gefahren. Dort war das NIVAFEST zu Ehren des Autowerks und LADA. Unser Besuch im Kinderheim DOLPHIN war sehr ergreifend. Wir haben dort Tee und Gebäck, von Kinderhänden gemacht, genossen und sind dabei von singenden Kindern unterhalten worden. Unvergeßlich was uns die Kinder darboten! Vielen „harten“ Fahrern kamen hier die Tränen. Mir auch!

Wir machten eine wundervolle Fahrt bei schönstem Wetter auf der Wolga. Ein Besuch bei einem Slawischen Dorf Bogatyrskaya Sloboda war die Krönung dieses Ausfluges. Dort sind wir traditionell mit Brot und Salz begrüßt worden. Wir durften alte Rüstungen im Museum anziehen und konnten frühzeitlichen Kämpfen der Krieger zusehen. Anschliessend durften wir auch Bogenschießen. Ein mittelalterliches köstliches Mittagessen stärkte uns für die nächsten Stunden.

Als es am 13. Juli zurück nach Deutschland ging, waren wir alle ein bisschen traurig. Wir verließen ein Land, welches uns so viel Freude und Gastfreundschaft geschenkt hat. Ich liebe Rußland und ich werde wieder kommen!

До Свидания, Auf Wiedersehen!

Dieter Sager, November 2017“ Pictures © Copyright Dieter Sager Weniger lesen...

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