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Kurorte :: Yalta

Jalta

Liwadija-Palast

Palast des Zaren Alexander der III. in der Stadt Massandra

Seilbahn auf Ai-Petri
Gross-Yalta Man unterscheidet Gross-Jalta und das eigentliche Jalta, d.h. die gleichnamige Stadt. Gross-Jalta ist ein ausgedehnter Bezirk von Kurorten, der sich 70 km an der Südküste der Krim entlang erstreckt. Er umfaßt (von Osten nach Westen) die Ortschaften Gurzuf, Massandra, Jalta-Stadt, Liwadija, Gaspra, Mischor, Korez, Alupka, Simeiz, Ponizowka u.a. sowie den Nikitskij-Garten. Die Kurortzone reicht bis nach Foros dem südlichsten Punkt der Krim. Gleich hinter Artek, 18 km vor Jalta, liegt unmittelbar am Meer, an drei Seiten von hohen Bergen umgeben und geschützt, der Kurort.

Hier kennt man keine Fröste, und selbst die anspruchsvollsten Pflanzen gedeihen im Freien. Fast die gesamte Fläche Gurzufs nimmt ein jahrhundertealter Park mit Nadelbäumen und subtropischen Pflanzen ein. In der Ortschaft sind Reste einer Festung erhalten, die ursprünglich im 6. Jahrhundert auf Anordnung des byzantinischen Kaisers Justinian I. errichtet und während des Überfalls der Chasaren im 8. Jahrhundert zerstört wurde. Später wurde die Festung wieder aufgebaut, aber Ende des 14. Jahrhunderts von den Genuesen geplündert und dann von ihnen grundlegend umgebaut. Die dritte und endgültige Zerstörung erfolgte 1475, als die Krim von den Türken erobert wurde.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Gurzuf Eigentum des Generalgouverneurs von Neu-Rußland, A. Richelieu, und später das des Gouverneurs M. Woronzow. Ende des 19. Jahrhunderts erwarb es der Moskauer Kaufmann Gubonin. Er ließ hier Hotels bauen, Parks mit schönen Skulpturen und Fontänen anlegen und verwandelte so die Siedlung in einen kleinen Modukurort.

Im Zentrum von Gurzuf liegt malerisch der Genueser Felsen. Durch den Ostteil des Felsens führt ein Tunnel, durch den man zum Meer gelangt, wo man die aus dem Wasser ragenden * Zwillingsfelsen Adalary bewundern kann. Um diese Felsen ranken sich viele Legengen.

Interessant ist auch ein Spaziergang durch die schmalen Gassen im alten Teil der Ortschaft und durch den Puschkin-Park sowie ein Besuch in dem Haus, in dem 1820 der in den Süden Rußlands verbannte Puschkin knapp einen Monat wohnte. Hier begann er sein Poem "Der Gefangene im Kaukasus" zu schreiben. Fünf Jahre später verfaßte in Gurzuf ein anderer Verbannter, der polnische Nationaldichter Adam Mickiewicz, ebenfalls von der Natur der Krim inspiriert, seine "Krim-Sonette".

Anfang des 20. Jahrhunderts schrieb Anton Tschechow, der unmittelbar am Meer ein kleines Haus (jetzt Museum) gekauft hatte, begeistert über Gurzuf. Nach seinem Tod ging das Haus (Ulitsa Tschechowa 22) an seine Frau, die Schauspielerin des Moskauer Künstlertheaters, Olga Knipper-Tschechowa, über. Seit 1963 befindet sich hier eine Filiale des Korowin-Erholungsheims für bildende Künstler. Der russische Maler K. Korowin (1861 - 1939) war Chefbühnenbildner des Bolschoi-Theaters in Moskau. 1910 baute er in Gurzuf am Kai (oberhalb der Anlegestelle) die einstöckige Villa "Salambo" (er arbeitete damals gerade an den Bühnenbildern zu dem Balett von A. Ardens "Salambo"). 1947 wurde die ehemalige Korowin-Villa zu einem Erholungsheim des Verbandes bildender Künstler umgestaltet. In Gurzuf gibt es noch viele weitere Erholungsheime sowie Pensionen, Sanatorien und ausgezeichnete Badestrände, die am Rande schöner Parks liegen.

Hinter Gurzuf steigt die Chaussee an. 7 km von der Ortschaft entfernt biegt ein Weg linker Hand ab zum

Staatlichen Botanischen Nikitskij-Garten, der zwischen der Straße und dem Meer liegt. Er wurde 1812 von C. Steeven angelegt und ist 280 ha groß. Im Nikitskij-Garten wurden über 27 000 verschiedene Pflanzenarten zusammengetragen. Der Rosengarten enthält etwa 2000 Rosenarten. Die Besichtigung des Nikitskij-Gartens wird zu einem angenehmen Spaziergang, der eine Vorstellung von der Flora fast der ganzen Welt vermittelt.

In den letzten Jahrzehnten ist die Südküste der Krim zu einem bedeutenden Lieferanten von Rosenöl geworden. Die hier gezüchteten neuen Rosensorten geben fast dreimal sowiel Rosenöl wie die einstmal beste bulgarische Sorte, die Kasanlàk-Rose. Jedes Gramm Rosenöl aber ist auf dem Weltmarkt teurer als ein Gramm Gold. Um ein Gramm Öl zu gewinnen, müssen Blütenblätter von etwa anderthalbtausen Zuchtrosen gepflückt und durch ein kompliziertes System von Destillierapparaten, Filtern und Kühlanlagen geleitet werden.

Weiter westlich führt die Straße an dem Weingärten des Magaratsch-Forschungsinstituts für Weinbau und Kelterei und an dem Gebäude des "Donbass" Ergolungsheims für Bergbauarbeiter vorbei. Bald gelangt man dann ins Zentrum der Winzerei an der Südküste, nach Massandra. Das *Kombinat Massandra, dessen erste Weingärten vor fast 150 Jahren angelegt wurden, erzeugt 24 Weinsorten. Die wertvollsten von ihnen sind verschiedene Muskat-, Madeira- und Portweine. In den Weinkellern von Massandra lagern fünf Millionen Flaschen Wein. Die Sammlung des Kombinats umfaßt  960 000 Flaschen mit verschiedenen Weinen aus drei Jahrhunderten. Die ältesten von ihnen sind Jerez de la Frontera (1775) und Madeira Ribero Secci (1837). Wer verschiedene Krimweine probieren möchte, kann das im Weinprobiersaal tun, der sich allerdings im Bade- und Kurort Alupka befindet.

Hinter Massandra verläuft die Südküstenchaussee nördlich des schönen, zu dieser Ortschaft gehörenden Parks, dessen westlicher Teil bereits zum Stadtgebiet von Jalta gehört.

Jalta. Funde aus dem Mosolithikum in der Umgebung von Jalta bezeugen, daß dieses Gebiet schon in der Mittelsteinzeit besiedelt war. In den ersten Jahrhunderten n. Chr. waren, wie entsprechende Funde von Gräbern und Festungsruinen dokumentieren, hier Siedlungen der Taurier. Schriftlich wird Jalta erstmals Anfang des 12. Jahrhunderts, u.a. bei dem arabischen Geographen Ibn Idrisi, als griechische Kolonie Jalita erwähnt. Der Name der Stadt ist wahrscheinlich auf das griechische Wort "Jalos" ("Küstenstrich") zurückzuführen. Die Küste soll hier einst griechischen Seefahren, die Schiffbruch erlitten hatten, Rettung gebracht haben. 1475 wurde Jalta von den Türken erobert und bald völlig zerstört. Anfang des 19. Jahrhunderts hatte Jalta etwa 300 Einwohner.

Heute ist Jalta (etwa 90 000 Einwohner) eine große Hafenstadt an der Südküste der Krim, kulturelles und Verwaltungszentrum des Kurortbezirks Groß-Jalta ("Konferenz v. Jalta" 1945). Jalta ist ein herrlich gelegener, äußerst attraktiver Kurort. In seiner unmittelbaren Umgebung liegen bewaldete Berghänge, Felsen, Grotten, Schluchten, kahle Gipfel und nicht zuletzt das Meer mit sehr schönen Kiesstränden.

Die Stadt liegt wie ein Amphitheater in einem Halbrund von Bergen. Sie wird durchschnitten von den Flüssen Derikojka und Utschan-Su. Im Westen und Osten rahmen die dunkelgrünen Waldflächen des Massandra-Parks und des Primorskij-Parks Jalta ein. Architektonisch abwechslungsreiche Gebäudeansembles heben sich eindrucksvoll vom Grün der Fichten und Tannen, Zedern und Zypressen, Magnolien und Platanen, Glyzinien und Palmen ab.

Alupka. Dieser kleine bezaubernde Kur- und Badeort liegt etwa 15 km südöstlich von Jalta an Fluß des 1233 m hohen Aj-Petri (tatarich; deutsch: "St. Petrus"). Von hier aus kann man mit einer Seilbahn in 15 Min. das obere Gipfelplateau des Aj-Petri erreichen. Archäologische Ausgrabungen bestätigen, daß es im Gebiet von Alupka schon vor 3000 Jahren Siedlungen der Taurier gab. Die erste schriftliche Erwähnung Alupkas stammt jedoch aus dem 10. Jahrhundert n. Chr. Vom 13. bis 15. Jahrhundert gehörte es zum Feudalfürstentum Theodoro und wurde mehrmals von den Genuesen erobert.Als die Krim Rußland angschlossen wurde, war Alupka eine kleine Siedlung.

Hauptsehenswürdigkeit von Alupka ist das Woronzow-Palais.  Es wurde 1848 von William Hund nach einem Entwurf des endlichen Hofarchitekten Eduard Blore errichtet, der am Bau des Buckinghampalastes in London beteiligt war. Das mehr als 150 Räume enthaltende Palastensemble, das dem Grafen Michael Woronzow (Michail Worontsow) gehörte, zeigt sowohl Elemente der indischen Baukunst des 16. bis 18. Jahrhunderts (Südfassade).

Die Ausstellung in den Paradesälen im Erdgeschoß des Zentralgebäudes und des Speisegebäudes vermittelt eine Vorstellung von der ursprünglichen Innenausstattung des Palastensembles und zeigt viele wertvolle Kunstwerke (Gemälde, Plastiken, Bronzen, Porzellan). Das Hauptportal der Südfassade erinnert an das Portal der Großen Moschee in Delhi aus dem 17. Jahrhundert. Von ihm führt eine breite Treppe, die zwei Reihen von Marmorlöwen schmücken, zum Meer hinab. Das Palais ist von einem Park umgeben, der als ein Meisterwerk der Gartenbaukunst in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts gilt.

Auf einer Fläche von 40 ha gedeihen über 200 Baum-, Strauch- und Blumenarten. Die Untere Straße aus Jalta teilt den Park in einen oberen und einen unteren Teil. Im oberen Teil wechseln wilde Flecken mit kunstvollen Anlagen ab. Dem unteren Park-Teil verleihen Teiche, Marmorfontänen, die Steinaufhäufungen "Großes und kleines Chaos" und die schmale "Grottenschlucht" zwischen den Felsen einen besonderen Reiz.

In Alupka ist der Weinprobiersaal von Massandra (nur Gruppenbesuch nach Voranmeldung möglich).

Etwa 5 km westlich von Alupka, wo der Abstand zwischen den Bergen und dem Küstenstrich geringer wird, liegt an einer kleinen Bucht der Kurort.

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